Konzept des ZTL

Das Konzept als PDF-Datei.

Das Zentrum für Technikkultur Landau ist ein Ort der Förderung des Zugangs zu Wissenschaft, Bildung und Forschung. Es steht Menschen jeden Geschlechts, Alters oder Herkunft offen und wird durch einen gemeinnützigen Verein betrieben.

Dieser organisiert hierzu:

  • den Betrieb von Seminarräumen und Werkstätten
  • Informationsangebote (Infostände, Workshops, Vortrags-Veranstaltungen, etc.)
  • Jugendförderung in Form von offenen Treffs, Ferienkursen, Workshops in Schulen und Jugendeinrichtungen
  • Treffen technikaffiner Menschen zur Bildung von Interessengruppen

Das ZTL gibt dabei weder Methoden noch Ergebnisse vor.

Der Begriff Technikkultur bezeichnet neue kulturelle Ereignisse und Artefakte, die aus einem tiefen Verständnis und dem kreativen Umgang mit Technik erwachsen. Auch das kritische Hinterfragen von Innovation, sowie die Entwicklung von Kompetenzen für verantwortungsbewusstes Denken und Handeln sind darin einbezogen.

Das Zentrum will in Landau die Plattform für gesellschaftsrelevante Fragen des Technikumgangs und Menschen mit Wissensdrang sein.

Der Verein gibt allen Mitgliedern gleiche Mitspracherechte. Die Übernahme von besonderen Ämtern (Maschinenwart, Leitung von Jugendgruppen) erwirkt keine besonderen Privilegien. Die Gründungsmitglieder sind technisch und/oder gesellschaftlich Interessierte Personen die bereits in mehreren lokalen/regionalen Vereinen aktiv sind.

Mitglied können Einzelpersonen sein, sowie als Fördermitglieder auch andere Vereine oder Institutionen.

Der Verein ist überparteilich und wirtschaftlich unabhängig. Sein oberstes Ziel ist die Bereitstellung und Pflege einer angemessenen Infrastruktur. Der Verein ist der Auffassung, dass aus der Verfügbarkeit und Nutzung dieser Infrastruktur neue unvorhergesehene Möglichkeiten erwachsen. Die Nutzung dieser Angebote zu unethischen Zwecken sowie vereinsschädigendes Verhalten kann zum Ausschluss eines Mitglieds führen.

Bei allen Angeboten wie Vorträgen und Workshops steht das Selberlernen und -machen im Vordergrund. Die Angebote sind darum kostenlos, mit freiem Zugang für die Öffentlichkeit, um allen den Zugang zu Wissen und eigenen Erfahrungen zu ermöglichen.

Als sichere Einnahmequelle zur Finanzierung des Vereins werden monatliche Mitgliedsbeiträge erhoben. Die Beitragshöhe wird in Abhängigkeit von den laufenden Verbindlichkeiten durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Die Mitgliedsbeiträge können dem Einkommen eines Mitglieds angepasst werden. Niemand wird auf Grund finanzieller Not aus dem Verein ausgeschlossen.

Fördermitgliedschaften ermöglichen die finanzielle Unterstützung des Vereins auch ohne aktive Partizipation am Vereinsgeschehen. Durch die angestrebte Anerkennung als gemeinnütziger Verein, sollen Geld- und Sachspenden durch das Ausstellen einer Spendenquittung honorierbar werden. Öffentliche Veranstaltungen, beispielsweise Löt- oder Bastelworkshops, sollen sich auf Spendenbasis selbst finanzieren und ausschließlich Kosten für Material und Aufwand berechnen.

Zusätzlich könnten unverbindliche Kooperationen mit öffentlichen Institutionen und Partnern in der Wirtschaft angestrebt werden, um weitere Mittel zu generieren.